Vor der Börse stehen überlebensgroß die beiden Leitfiguren der Finanzmärkte: „Bulle & Bär". In der angelsächsischen Börsensprache stehen sie sinnbildlich für steigende und fallende Kurse. Mit stolz aufgerichteter Haltung verkörpert der Bulle einen Aufwärtstrend und strahlt Zuversicht aus, während die geduckte Pose des Bären für die entgegengesetzte Entwicklung steht. Bewusst gewählt ist auch die Anordnung der beiden Figuren: Der Bulle steht zwischen Börse und Bär und wirkt so, als würde er die Börse vor dem Pessimismus des Bären abschirmen.
Geschaffen wurden die Bronzefiguren 1985 vom Bildhauer Reinhard Dachlauer anlässlich des 400-jährigen Bestehens der Frankfurter Börse. Seit dem 6. Oktober 1988 stehen sie auf dem Börsenplatz.
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