+49 8151 95566
« Selected Highlights in Berlin

Schloss Sanssouci

Wegen der reizvollen Lage und der schönen Aussicht entschied sich Friedrich der Große, auf dem "Wüsten Berg" bei Potsdam ein Lustschloss zu erbauen. Wie der Name "Sanssouci" ("ohne Sorge") an der Gartenseite des Schlosses verkündet, sollte diese Sommerresidenz vor allem den privaten Interessen des Königs dienen. Hier wollte er sich mit Philosophie, Musik und Literatur befassen und eines Tages in der Gruft neben dem Schloss begraben werden.
Unter der Leitung von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff wurde von 1745–1747 nach den Vorgaben des Königs ein einstöckiges Schlösschen in der Art des französischen "maison de plaisance" errichtet. Die Mitte bilden zwei repräsentative Säle, östlich schließen sich die Wohnräume Friedrichs des Großen und westlich die Zimmer der Gäste an. Im kuppelüberwölbten Marmorsaal empfing der König auserlesene Teilnehmer zur berühmten Tafelrunde. Die Bibliothek und das Konzertzimmer sind Höhepunkte der Raumkunst des Rokoko.
Die Seitentrakte – Küche und Damenflügel – wurden in ihrer heutigen Form erst 1840–1842 unter Friedrich Wilhelm IV. nach Entwürfen von Ludwig Persius erbaut.

Sehenswertes im Schlosspark Sanssouci

Orangerieschloss im Schlosspark Sanssouci

Das majestätische Schloss und die mit südlichen Pflanzen geschmückte Terrassenanlage sind Ausdruck der Italienliebe Friedrich Wilhelms IV. Sie wurden zwischen 1851 und 1864 von Ludwig Persius, Friedrich August Stüler und Ludwig Ferdinand Hesse nach Entwürfen des Königs errichtet. Vorbilder waren italienische Villen und Paläste.
In den über 100 Meter langen Pflanzenhallen überwintern noch heute die exotischen Kübelpflanzen von Sanssouci. Die Aussichtsplattform zwischen den Türmen des Mittelbaus bietet einen weiten Blick in die Landschaft. Im Innern des Schlosses vermitteln zwei königliche Appartements einen Eindruck von der höfischen Wohnkultur des 19. Jahrhunderts. Die Räume sind ausgestattet mit Skulpturen von Künstlern der Berliner Bildhauerschule, architektonischer Ornamentik, historistischem Mobiliar und kostbaren Seidenbespannungen.
Das Kernstück des gesamten Schlosskomplexes ist der Raffael-Saal. In diesem von Friedrich Wilhelm IV. entworfenen Oberlichtsaal wird die königliche Sammlung von rund 50 Kopien nach Gemälden Raffaels präsentiert.

Öffnungszeiten:
Sommer
1. Mai - 31. Oktober
Montag Geschlossen
Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:30 Uhr
Letzter Einlass30 Min. vor SchließungDi-Fr Besichtigung mit Führung

Winter
1. November 2019 - 31. März 2020
Montag - Sonntag Geschlossen

April
1. April - 30. April
Montag - Freitag Geschlossen
Samstag - Sonntag 10:00 - 17:30 Uhr
Besichtigung mit Führung

Eintritt:
Normalpreis: 4,00 €
Ermäßigt: 3,00 €

Bildergalerie im Park Sanssouci

Friedrich der Große war ein leidenschaftlicher Sammler von Gemälden. Er war auch der erste, der ein eigenes Gebäude für seine Sammlung errichten ließ. Daher zählt die Bildergalerie nicht nur zu den prachtvollsten, sondern auch zu den ältesten erhaltenen Museumsbauten Deutschlands. Sie kündete weithin vom Kunstgeschmack und vom Reichtum des Hauses Hohenzollern.
Das von außen eher schlichte Gebäude wurde 1755–1763 nach Plänen von Johann Gottfried Büring auf den Fundamenten eines ehemaligen Treibhauses neben dem Schloss Sanssouci erbaut. Im Mittelteil durch eine Tribuna unterbrochen, erstreckt sich der Saal fast über die gesamte Länge des Gebäudes. Durch die Verwendung kostbarer Marmorsorten und vergoldete Stuckaturen erhält er einen höchst festlichen Charakter. In dichter Hängung werden Meisterwerke von Caravaggio, Carlo Maratta, Guido Reni, Peter Paul Rubens und Anton van Dyck präsentiert. "Der ungläubige Thomas" von Caravaggio, heute eines der berühmtesten Werke der Bildergalerie, kam erst im 19. Jahrhundert in die Sammlung. An der Fensterseite ließ Friedrich Skulpturen von antiken und zeitgenössischen Bildhauern aufstellen, die sich heute zum großen Teil in anderen Sammlungen befinden.

Öffnungszeiten:Sommer1. Mai - 31. OktoberMontag GeschlossenDienstag - Sonntag 10:00 - 17:30 UhrLetzter Einlass30 Min. vor Schließung

Winter
1. November - 30. April
Montag - Sonntag Geschlossen

Eintritt:
Normalpreis: 6,00 €
Ermäßigt: 5,00 €

Neue Kammern am Schloss Sanssouci

1771 ließ Friedrich der Große das 1745 von Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff errichtete Orangeriegebäude zu einem Gästeschloss umgestalten. Johann Christian Unger leitete den Umbau des unmittelbar neben Schloss Sanssoucigelegenen Gebäudes. Seine einfache und nahezu schmucklose Fassade lässt den Glanz und die Festlichkeit im Inneren nicht vermuten. Die Dekoration der Räume zeigt ein spätes, doch sehr qualitätvolles Rokoko.
Im Zentrum des Schlosses liegt der mit edlen Steinen ausgekleidete Jaspissaal, der von einem großen Deckengemälde mit einer Venusdarstellung bekrönt wird. In der Ovid-Galerie, einem Saal in der Art französischer Spiegelgalerien, überraschen 14 vergoldete Stuckreliefs nach Motiven der "Metamorphosen" des römischen Dichters mit praller Sinnenfreude. Die Gästezimmer sind als Intarsien-, Lack- oder Bilderkabinette ausgeführt. Besonders bemerkenswert sind die von den Gebrüdern Spindler gestalteten Intarsienkabinette.

Öffnungszeiten:
Sommer
1. April - 31. Oktober
Montag Geschlossen
Dienstag - Sonntag 10:00 - 17:30 Uhr
Letzter Einlass30 Min. vor Schließung

Winter
1. November - 31. März
Montag - Sonntag Geschlossen

Eintritt:
Normalpreis: 6,00 €
Ermäßigt: 5,00 €


Diesen Flyer erhalten Sie im MPM Prospektständer in der Hotelhalle oder wenden Sie sich an Ihre Hotelrezeption.

MPM Displaysystem