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Kaiserbäder Usedom

Aufgereiht wie an einer Perlenkette befinden sich die die drei reizvollen Seeheilbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck an der weißen Küste Usedoms. Sie sind allgemein bekannt als die „Kaiserbäder“ und blicken auf eine lange und mondäne Geschichte zurück. Nachdem 1824 in Swinemünde die erste Badesaison eröffnet wurde, erhielten nach und nach immer mehr Orte die Genehmigung zur Aufnahme von Badegästen. Seit jeher galt die Insel Usedom als „Berliner Badewanne“ und wurde mit Badeanstalten und Logierhäusern entsprechend ausgestattet. Wer im 19. und 20. Jahrhundert etwas auf sich hielt, verlebte den Sommer auf der Sonneninsel - hier residierte die Berliner High Society des Deutschen Kaiserreichs. Breite Freitreppen, Stuck, säulengerahmte Loggien, Türmchen und Balustraden: Schönheit, Luxus und Exklusivität gehen noch heute aus der prunkvollen Bäderarchitektur hervor.
„… man hat Ruhe und frische Luft und diese beiden Dinge wirken wie Wunder und erfüllen Nerven, Blut, Lungen mit einer stillen Wonne“, mit diesen Worten in einem Brief an seine Frau Emilie hielt Theodor Fontane 1863 seine Begeisterung für die Ostseebäder fest, die er mit vielen weiteren Künstlern seiner Zeit teilt.  Seit jeher geht von den Kaiserbädern eine starke Anziehungskraft aus, die bis heute ungebrochen zu jeder Jahreszeit zahlreiche Gäste zum Baden und Flanieren lockt.
Alle Bäder bieten ein ausgiebiges Freizeitangebot aus aktiver Erholung, Sport und Kultur und Wellness. Aber auch die Kleinsten kommen am feinen Sandstrand beim Planschen, Sandburgenbauen, Drachensteigen und vielem mehr auf ihre Kosten.

Die drei Kaiserbäder im Profil

Heringsdorf

Als „Nizza des Ostens“ ist Heringsdorf das älteste und populärste Seebad Usedoms. Hier nahm die Blütezeit der Kaiserbäder im 19. und 20. Jahrhunderts ihren Anfang. Heute erstrahlen prächtige Adelsvillen zwischen gepflegten Parkanlagen. Nicht zu vergessen ist selbstverständlich der traumhafte weiße Sandstrand, der Erholungssuchenden, Badefreunden, Sandburgarchitekten und Sonnenanbetern gleichermaßen gerecht wird. Die über 500 Meter lange Seebrücke ist die längste ihrer Art in Deutschland, gilt als Wahrzeichen des beschaulichen Ortes und bietet einen grandiosen Blick auf das kaiserliche Architekturensemble hinter den Dünen.
Übrigens: eine weitere beliebte Sehenswürdigkeit ist seit 2014 der größte Strandkorb der Welt. Er befindet sich direkt neben besagter Seebrücke und bietet Platz für 90 Personen.

Ahlbeck

Der Nachbarort Ahlbeck blickt ebenfalls auf eine geschichtsträchtige Vergangenheit zurück. Er ist das östlichste der drei Kaiserbäder und kann hinsichtlich seiner Seebrücke ebenfalls mit einem Superlativ aufwarten: Sie ist nämlich die älteste noch erhaltene Seebrücke Deutschlands und steht seit 1986 unter Denkmalschutz. Besonders beschaulich ist sie natürlich im Licht der Abenddämmerung, wenn die Sonne langsam hinterm Horizont versinkt.
Das Besondere an Ahlbeck? Hier residierten nicht nur Adelige, sondern auch weniger wohlhabende Urlauber. So stieg die Zahl der Urlauber rasch an und erforderte neben den vielen großen Villen auch kleinere Beherbergungsstätten, was dem Ort mit der Zeit einen städtischen Charakter verlieh, der bis heute andauert.
Der 3,5 km lange und bis zu 70 Meter breite Strandabschnitt ist besonders familientauglich, denn das Meer fällt hier ganz seicht ab und ermöglicht einen langen Spaziergang ins kühle Nass.

Bansin

Bansin ist das kleinste und jüngste der drei Kaiserbäder und entstand mehr aus einem Platzmangel heraus, als sich abzeichnete, dass Usedom als Urlaubsort immer beliebter wurde. Heute punktet es vor allem mit seiner schönen Lage: Nicht nur der Küstenabschnitt mit dem feinen Sandstrand bietet sich als Ausflugsziel an, sondern auch die südlich gelegenen Krebs- und Gothenseen, die verlockend zu Wanderungen und Radtouren abseits der Küste einladen.
Auf der Promenade ist selbstverständlich die typische klassizistische Bäderarchitektur zu bewundern. Von hier aus ist der Blick auf die funkelnde Ostsee offen. Der Ort eignet sich hervorragend, um zu einem Spaziergang über die 12 km lange Strandpromenade bis nach Swinemünde aufzubrechen. Die Seebrücke ist eher praktisch und schlicht gehalten und dient Ausflugsschiffen als Anlegeplatz.


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