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Ostfriesische Inseln

Aufgereiht wie an einer Perlenkette liegen die Ostfriesischen Inseln vor der niedersächsischen Küste, entlang der Ostfriesischen Halbinsel: Borkum, Juist, Norderney, Baltum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge. Die Inselfamilie ist Teil des größten Wattenmeeres in der Nordsee und gehört zum Nationalpark Wattenmeer. Während der Ebbe fällt das Watt bis zum Festland trocken und die Inseln Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog und Wangerooge sind in dieser Zeit per Wattwanderung zu erreichen. Viele Informationszentren entlang der Nordseeküste präsentieren den Gästen der Region viel Wissenswertes über das UNESCO Weltnaturerbe und sind bei Gelegenheit einen Ausflug und den weiteren Anfahrtsweg wert!
Zur Seeseite haben die Inseln alle Sandstrände, die im Inneren aus Dünenbildungen bestehen. Der Übergang zwischen Meer und Land besteht auf der dem Festland zugewandten Seite aus Salzwiesen. Mit der vielseitigen Natur, abwechslungsreichen Kultur- und Freizeitmöglichkeiten und diversen Sport- und Wellnessangeboten sind die Ostfriesischen Inseln sind die Ostfriesischen Inseln beliebte Ausflugs- und Ferienziele bei Erholungssuchenden, Familien und Aktivurlaubern.

Die sieben Schwestern im Profil:

Borkum – Die Größte

Auf 31 km² bietet Borkum Sport, Natur und Kultur. Ein Netz aus insgesamt 130 km langen Rad- und Wanderwegen bietet eine herausragende Möglichkeit, die Natur der Insel ganz ohne Auto zu erkunden. Die scheinbar endlose Weite des Strandes und der Dünen lassen den Alltag ganz schnell in den Hintergrund geraten. Wer seine Entdeckungstouren gern etwas ruhiger angeht, wird von der Insel auf idyllische Spaziergänge eingeladen, beispielsweise zu einem der drei Leuchttürme. Neben dem Neuen Leuchtturm (1879) und dem Alten Leuchtturm, der seit 1576 seinen Dienst als Seezeichen leistet, ist der Kleine Leuchtturm (1891) mit dem rot-weißen Anstrich ein schönes Ausflugsziel.
Und am 26 Kilometer langen Küstenabschnitt kommt auch der Wasser- und Strandsport nicht zu kurz: Er bietet beste Voraussetzungen zum Segeln, Kiten und Kitebuggyfahren. Spätestens beim traditionsreichen Beachvolleyballturnier oder dem großen Nordseelauf kommt jeder Freizeitsportler auf seine Kosten. Doch selbstverständlich bieten die drei Borkumer Strände Nordstrand, Südstrand und FKK-Strand auch genügend Platz zum ausgiebigen Sonnenbad und Badevergnügen. Damit die Gäste bei einem langen Strandaufenthalt nicht dehydrieren, werden sie auf Borkum nach langer Tradition durch die sogenannten Milchbuden auf den Strandpromenaden mit erfrischenden Drinks und leckeren Snacks versorgt. Sie sind einzigartig und fest in der Borkumer Geschichte verankert.
Wer sich nach Kultur sehnt, sollte sich das unbestrittene Highlight im Heimatmuseum „Dykhus“ auf keinen Fall entgehen lassen: Es beherbergt unter anderem ein komplettes Wal-Skelett. Eine hübsche Fußgängerzone mit extravaganten Geschäften und eleganten Boutiquen, ein Spielcasino und ein vielfältiges Nachtleben runden das Angebot auf Borkum ab. Eine Bimmelbahn befördert die Gäste vom Fähranleger ins Stadtzentrum.

Juist - Die Zauberhafte

Mit nur 500 Metern in der Breite ist Juist zwar sehr schmal, die Länge von 17 Kilometern macht sie allerdings zur längsten der sieben Ostfriesischen Inseln. Sie trägt den Beinamen Töwerland (Zauberland) und zieht mit ihrem besonderen Charm Jung und Alt in ihren Bann. Neben den langen weißen Sandstränden und den malerischen Dünen zeichnet sich die Insel durch ein ganz besonderes Attribut aus: Sie ist nämlich komplett autofrei! Juist ist eine Pferdeinsel – ob Menschen, Waren oder Baustoffe, hier wird alles mit Kutschen und Pferdefuhrwerken transportiert. Die Pferde prägen das Flair der Insel und tragen zum besonderen Maß an Entschleunigung bei. Einige behaupten sogar, diese sei hier erfunden worden. Trotz der großen Beliebtheit als Urlaubs- und Ausflugsziel ist vom großen Touristenrummel hier kaum etwas zu spüren.
Die Insel gilt als unberührte Naturschönheit. Das salzige Meerwasser, die reine Luft frei von Abgasen, die rauschenden Wellen und die frische Briese garantieren Entspannung und Thalasso ab dem ersten Moment.
Juist gilt als besonders kinderfreundlich und bietet mit dem 17 km langen Sandstrand genügend Platz zum Planschen und Toben.
Das unverwechselbare Wahrzeichen der Insel ist das Seezeichen an der Seebrücke nahe der Hafeneinfahrt. In Form einer treibenden Boje ragt es 17 Meter hoch in den Himmel. Die Aussichtsplattform bietet einen herrlichen rundum-Blick über die Insel und das Wattenmeer.

Norderney - Die Königin

Mit einer über 220 Jahre währenden Tradition ist Norderney das älteste Nordseeheilbad Deutschlands. Sie gibt dem Thalasso ein zu Hause und lädt als mondäner Kurort dazu ein, die Gesundheit aus dem Meer zu erleben. Panoramablicke auf die endlosen Weiten der majestätischen Natur und das Meer sorgen für bedingungslose Entspannung.
Insgesamt fünf bewachte Badestrände laden während der Hauptsaison zu ausgiebigem Badevergnügen ein. Aufgrund der teils starken Strömungen ist das Baden an unbeaufsichtigten Stellen gefährlich!
Wer seinen Urlaub gern aktiv gestaltet, kommt hier jedoch auch auf seine Kosten. Ob beim Surfen, Kiten, oder Kajakfahren, im Schnupperkurs oder bei großen Meisterschaften – hier kann jeder zeigen was in ihm steckt. Ein diverses Strandsport-Programm bringt Körper und Seele beim Yoga mit Blick auf das Meer in Einklang oder kräftigt Bauch, Rücken und Beine. Besonders viel Spaß macht es übrigens auch, die Insel mit dem Rad zu erkunden. Ein 26 Kilometer langes Streckennetz führt durch Höhen und Tiefen der Dünenlandschaft. Begeben Sie sich auf Entdeckungstour durch die einzigartige Landschaft des Wattenmeers, entlang an Salzwiesen und Deichen! Beliebte Ausflugsziele sind der 54 Meter hohe Leuchtturm im Zentrum der schmalen Insel sowie das Norderneyer Kap. Die 13 Meter hohe Bake befindet sich am östlichen Rand des Stadtgebiets und wird als Norderneyer Wappenzeichen verwendet. Es ist ein altes Seefahrtzeichen und das unverkennbare Wahrzeichen der Insel. Für große Freude bei Pferdenarren sorgt das gut ausgebaute, vielseitige Netz an Reitwegen mit einer Gesamtlänge von 40 Kilometern. Hoch zu Ross erleben Sie die Schönheit der Insel noch einmal aus einer neuen Perspektive!
Das kulturelle Treiben im Westen Norderneys verlieh ihr zudem einen quirligen und lebendigen Ruf. Hier ist immer etwas los. Allein architektonisch sticht das urbane Zentrum des Städtchens hervor – Das Kurtheater, das Kurhaus und das Kurhotel aus der Gründerzeit prägen das Stadtbild, das Conversationshaus lädt zu interessanten Veranstaltungen ein. Wer dem Insel-Lifestyle auf den Grund gehen und traumhafte Sonnenuntergänge an der Promenade erleben möchte, ist hier genau richtig.

Baltrum - Die Ruhige

Baltrum ist die jüngste der bewohnten Ostfriesischen Inseln und trägt daher auch den Beinamen „Dornröschen“. Mit nur 6,5 km² hat sie sich einen Namen als Insel der kurzen Wege gemacht. Sie ist komplett autofrei; der Verkehr funktioniert ausschließlich über Pferdewagen und mit dem Fahrrad, was die Insel zu einem idyllischen Urlaubsparadies für Erholungssuchende und junge Familien macht. Verlaufen kann man sich hier nicht, und dennoch gibt es an jeder Ecke etwas Neues zu entdecken!
Der lange Strand eignet sich hervorragend zum Faulenzen, Planschen und Toben und bietet darüber hinaus wegen der vorgelagerten Sandbänke wunderbare Bedingungen zum Surfen und Kiten. Sowohl Anfänger als auch Profis können sich hier in die Fluten stürzen und ihr Können unter Beweis stellen.
Besonders beachtlich angesichts der geringen Einwohnerzahl von 500 Menschen ist das breite Kulturangebot. Es reicht von Tanz- und Musikgruppen bis hin zu Veranstaltungen auf der Baltrumer Inselbühne.
Übrigens: Das Wahrzeichen der Insel ist eine Glocke, die im Ortskern aufgehängt ist. Sie stammt von einem holländischen Schiffswrack.

Langeoog – Die Gelassene

Das Nordseeheilbad Langeoog ist, wie Juist und Baltrum, autofrei und zeichnet sich durch besondere Ruhe und Idylle aus. Mit rund 20 km² ist sie gemessen an der Größe der andere Ostfriesischen Inseln von mittlerer Größe. Die kleine Inselbahn befördert die Gäste über die Insel.
Das Highlight der Insel ist der 14 Kilometer lange Naturstrand, der Familien und Aktivurlauber zu ausgiebigen Strandbesuchen einlädt. Ein einzigartiges Sport- und Aktivprogramm motiviert zu gemeinsamen Bewegungseinheiten. Weit ausgebaute Rad- und Wanderwege bieten auf 35 Kilometern außerdem viel Platz, um die Insel und die majestätische Schönheit der Natur auf eigene Faust zu erkunden.
Das Wahrzeichen der Insel ist der Wasserturm am Ortsrand. Von hier aus bietet sich ein wunderbarer Blick über die gesamte Insel bis hin zum Festland. Besonders sehenswert ist außerdem das Langeooger Schifffahrtmuseum.
Die Gelassenheit der Einwohner ist omnipräsent und erklärt die große Beliebtheit bei den Besuchern der Insel.

Spiekeroog – Die Grüne

Spiekeroog hat den Ruf als „urigste“ unter den Ostfriesischen Inseln. Wer Erholung und Ruhe sucht, ist hier genau richtig. Dörflicher Charme und Natur satt auf 17 km² - das bietet die einzige Ostfriesische Insel ohne Flugplatz. Autolärm und große Hotelburgen suchen Sie hier vergeblich, noch nicht einmal ein Fahrradverleih ist auffindbar. Stattdessen wartet die Insel mit feinem weißen Strand, weiten Dünenlandschaften und idyllischen Friesenhäuschen auf und lädt zu ausgedehnten Spaziergängen ein. Genießen sie die Unbeschwertheit die feine Nordseebriese, die saftig-grünen Landschaften und das Rauschen des Meeres.
Ein Besuch im kuriosen Muschelmuseum und eine Fahrt mit der Museumspferdebahn gehören bei einem Aufenthalt auf Spiekeroog zum Pflichtprogramm. Tipp: Ein Schiffsausflug zu den Seehundbänken fasziniert kleine und große Entdecker und führt die Schutzbedürftigkeit der Region vor Augen.

Wangerooge – Die Wanderlustige

Mit knapp 5 km² ist Wangerooge die kleinste der Nordfriesischen Inseln. Aufgrund von heftigem Seegang und starken Strömungen weist die Insel im Westen regelmäßige Dünenabbrüche auf, während sich im Osten der Insel Sand ablagert, sodass sich die Insel immer weiter in diese Richtung verlagert. Die Gestalt und Größe der Insel verändert sich damit immer wieder.
Autos suchen Sie auf der Insel vergeblich, dafür befördert die Inselbahn bei 20 km/h Besucher der Insel von A nach B durch den Nationalpark Wattenmeer. Auf der Insel ist jedoch kein Weg zu weit und jedes Ziel in maximal zehn Gehminuten erreicht.
Mit idealen Surf- und Kite-Bedingungen gilt Wangerooge außerdem als einer der besten und beliebtesten Wassersport-Spots Europas. Vom Ufer lassen sich des Weiteren wunderbar Seehunde auf den vorgelagerten Sandbänken beobachten. Der feine Sandstrand lädt Freizeitsportler, Erholungssuchende und Familien zu entspannten Strandtagen ein. Zahlreiche Wellnessangebote, das Informationszentrum im Nationalparkhaus und der Alte Leuchtturm mit dem Inselmuseum und der malerischen Sicht über die umliegende Landschaft runden das Angebot ab.
Wangerooge wartet mit allgegenwärtiger Gelassenheit und Entschleunigung auf und sorgt damit für außerordentliche Entspannung bei ihren Gästen, ganz getreu dem Inselmotto: „Gott schuf die Zeit, von Eile hat er nichts gesagt“.


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