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Altstadt Freiburg

Die Freiburger Altstadt geht auf eine Jahrhundertelange Geschichte zurück: nachdem die Herzögen von Zähringen 1091 auf dem Schlossberg eine Burg errichtet hatten, erhoben sie die kleineren Siedlungen am Fuße des Bergs im Jahr 1120 zur Stadt und legten die Struktur nach dem üblichen Muster an: Zwei Hauptachsen vierteln die Stadt und kreuzen sich am heutigen Bertoldsbrunnen. Das Rathaus und die Kirche befinden sich nicht im selben Viertel. Das Marktrecht, die verkehrsgünstige Lage und das reiche Silbervorkommen verhalfen der Stadt schon damals zu schnellem Wachstum, sodass sie rasch zu wirtschaftlicher und politischer Bedeutung in der Region gelangte. Mit dem Bau des prächtigen Münsters in gotischem Stil, wurden Wohlstand und Macht demonstriert.
Die Zugehörigkeit der Stadt wechselte im Zuge mehrere Kriege öfters zwischen der Französischen Krone, dem Großherzogtum Baden unter der Führung Napoleons und Österreichischer Herrschaft. Als wiederholter Schauplatz von kriegerischen Auseinandersetzungen und Belagerungen wurde die historische Altstadt mit einer Festung und acht Bastionen geschützt. Mit dem Schwabentor und dem Martinstor sind noch zwei Stadttore der mittelalterlichen Stadtbefestigung erhalten.
Heute ist die Freiburger Altstadt reich an historischen Höhepunkten und ein wahres Paradies zum Bummeln und Schlendern.

Steckbrief

Bundesland: Baden-Württemberg
Einwohner: 231.195 (Stand 2019)
Fläche:153,1 km²
Höhe: 278 m

Rundgang entlang der Freiburger Highlights

Vom Hauptbahnhof Freiburg (Breisgau) kommend machen Sie zunächst einen kurzen Abstecher zur nahegelegenen Wiwili Brücke. Sie verbindet den östlich gelegenen Stadtteil Stühinger mit der Altstadt. Mit der Herz-Jesu-Kirche im Hintergrund ist sie ein beliebtes Postkartenmotiv. Von hier aus gehen Sie geradewegs auf das Stadttheater Freiburgs zu. Auf der gegenüberliegenden Seite passieren sie auch direkt die renommierte Freiburger Universität. Auf dem Weg nach Norden mit der Überquerung des Rotteckrings gelangen Sie nun endgültig in die Fußgängerzone der beschaulichen Altstadt. Kleine Geschäfte und alte Fachwerkhäuser begrenzen die schmalen Gassen und ebenen den Weg zur gotischen Martinskirche und dem Freiburger Rathaus. Im Innenhof finden hier im Sommer Theateraufführungen statt.
Richtung Osten gehen Sie nun geradewegs auf das imposante Wahrzeichen Freiburgs zu, das Freiburger Münster. Es wurde von 1200-1513 in romantisch-gotischem Stil erbaut und diente neben der Funktion als Münster, also als Kirche, die einem Kloster oder Stift zugehörig war, Repräsentationszwecken. Es ist auch als schönster Turm der Christenheit bekannt. Zahlreiche Cafés am Fuße des Gebäudes laden zum Verweilen und Bestaunen ein, während sich von der Turmspitze ein einmaliger Blick über die Freiburger Altstadt bietet. Auf dem Münsterplatz findet außerdem regelmäßig der Wochenmarkt statt.
Durch zahlreiche verwinkelte Gassen erreichen Sie den Bertoldsbrunnen – Wer hier allerdings einen repräsentativen Brunnen erwartet, wird vergebens suchen. Denn der „Berti“ ist eher eine Standortbezeichnung - als Stadtmittelpunkt ist er Treffpunkt Nummer eins, denn hier laufen vier der fünf Straßenbahnlinien zusammen. Wer es schafft, sich einen Weg durch das übliche Gewusel zu bahnen, wird einen vier Meter hohen Kalksteinsockel mit einem abstrakten Reiterstandbild aus Bronze in einem schmalen Wasserbecken erblicken. Das Denkmal ist nach dem Gründer der Stadt, Herzog Bertold, benannt und ersetzt seit 1965 den im Zweiten Weltkrieg zerstörten Fischbrunnen.
Biegen Sie von hier aus in die Salzstraße ein und folgen dem Plätschern des Bächle, gehen Sie auf das bekannte Augustinermuseum zu, dessen moderne Architektur sich stilvoll ins mittelalterliche Bild fügt. Die umfangreiche Kunstsammlung reicht vom Mittelalter bis hin zum Barock und Werken des 19. Jahrhunderts.
Mit einem Katzensprung erreichen Sie das Schwabentor und den Vorplatz Oberlinden. Er ist einer der beiden noch erhaltenen Tortürme der mittelalterlichen Stadtbefestigung, die einst die Freiburger Altstadt umgab. Hier befindet sich das traditionsreichste Gasthaus Deutschlands: der Gasthof zum Roten Bären ist seit dem 12. Jahrhundert durchgängig in Betrieb. Um den Rundgang zu komplettieren, bietet sich noch ein Abstecher zum zweiten, ebenso sehenswerten mittelalterlichen Stadttor an, dem Martinstor.

Entfernung:

nach Karlsruhe: ca. 135 km
zum Flughafen Basel: ca. 75 km


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