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Pfaueninsel

1793 erwarb Friedrich Wilhelm II. von Preußen die Pfaueninsel mit ihren etwa 400 alten Eichen. Ein Jahr später ließ er dort für sich und seine Geliebte Wilhelmine Encke, die spätere Gräfin Lichtenau, in der Sichtachse zum Neuen Garten ein ländliches Lustschloss errichten. Der mit Holzbohlen verkleidete Fachwerkbau wirkt wie die romantische Kulisse einer Ruine. Im Kontrast dazu überrascht die prächtige frühklassizistische Inneneinrichtung. Sie ist weitgehend original erhalten und vermittelt ein authentisches Bild höfischer Wohnkultur um 1800.
Unter Friedrich Wilhelm II. behielt die Insel ihren ursprünglichen Charakter. Nur die unmittelbare Umgebung des Schlosses wurde gärtnerisch gestaltet und am entgegengesetzten Ende der Insel eine Meierei in neugotischen Formen errichtet.
Friedrich Wilhelm III. und seine Gemahlin, Königin Luise, nutzten das Schloss als Sommersitz. Ab 1818 erhielt Peter Joseph Lenné den Auftrag, die Insel zu einem Landschaftsgarten umzugestalten. Eine Anzahl weiterer Bauten kam hinzu, wie das Palmenhaus, das 1880 abbrannte, und das Kavalierhaus von Karl Friedrich Schinkel. In der Inselmitte wurde eine Menagerie angelegt, die später den Grundstock des Berliner Zoologischen Gartens bildete.


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