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Neue Altstadt Frankfurt

Im Herzen der Mainmetropole erstreckt sich die Neue Altstadt. Verwinkelte Gassen, gemütliche Cafés, zahlreiche Museen und vielfältige Geschäfte bieten die ideale Kulisse für eine entspannte Tour mit Altstadtflair. Nach der Zerstörung der Frankfurter Altstadt im Zweiten Weltkrieg wurde der historische Stadtkern aufwändig rekonstruiert. Seither erstrahlt das Dom-Römer-Viertel in neuem Glanz und fungiert für die Bewohner der Metropole sowie Flaneure aus aller Welt als Ort der Begegnung.
Besondere Highlights stellen natürlich die 15 originalgetreu rekonstruierten Gebäude dar. Aus den verschiedenen Epochen des Zeitgeschehens lassen sich vielseitige Architekturstile bewundern - mittelalterliche Strukturen, detailreiche Renaissancefassaden und klassizistische Bauten spiegeln eine bewegte Geschichte im Stadtbild wider und gewähren Einblicke in die Anfänge der Frankfurter Stadtgeschichte. Beschreiten Sie den „Krönungsweg“ und wandeln Sie auf den Spuren der einstigen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation auf dem Weg zu ihrer Krönung und erleben Sie den Hühnermarkt als Treffpunkt und Zentrum des lebendigen Areals. Außerordentlich sehenswert ist außerdem das archäologische Schaufenster auf dem Domhügel, wo die Spuren der Frankfurter Geschichte sichtbar gemacht wurden.

Zerstörung im Zweiten Weltkrieg

Bombenangriffe der alliierten Mächte ließen den historischen Stadtkern und große Teile der Frankfurter Innenstadt im März 1944 in Schutt und Asche zerfallen. Insgesamt wurden etwa 10.000 Gebäude zerstört, die Paulskirche brannte komplett aus, ebenso der Römer, das historische Frankfurter Rathaus mit seinen Spitzgiebeln. Sämtliche Sehenswürdigkeiten lagen in Trümmern: das Goethehaus, die Oper, der Dom sowie alle anderen Kirchen. Zahlreiche Wohnhäuser wurden zerstört, die Stadt war fortwährend kaum noch lebensfähig – der Großteil der Bevölkerung verließ ihre Heimat und ergriff die Flucht auf das weniger gefährdete ländliche Umland.

Aufbau der neuen Altstadt

Nach der großflächigen Zerstörung der mittelalterlichen Altstadt wurden in der Nachkriegszeit vereinzelt Rekonstruktionen historischer Bauwerke vorgenommen, während weite Teile des ehemaligen Stadterbes typischen 1950er-Jahre-Bauten wichen, bzw. weniger kriegsbeschädigte Gebäude später der autogerechten Verkehrsplanung zum Opfer fielen und abgerissen wurden. Nur das Areal zwischen Römerberg und Dom blieb nach der Räumung der Trümmer vorerst frei, bis an dieser Stelle in den 1970er-Jahren der Bau des Technischen Rathauses umgesetzt wurde. Aufgrund der Größe im Vergleich zu den umliegenden Bauten, dem brutalistischen Stil und des Standorts im historischen Kern war das Gebäude von vornherein umstritten.
Seit der Jahrtausendwende gab es dann nach dem Verkauf des Hauses erste Überlegungen über Erhalt oder Abriss mit anschließender kleinteiliger Bebauung mit einem gewissen historischen Bezug. Nach einem 2005 veranstalteten Ideenwettbewerb wurde dann der Abriss des Technischen Rathauses und die teilweise Rekonstruktion der Frankfurter Altstadt beschlossen.
Erst Anfang April 2010 startete offiziell der Abriss des Technischen Rathauses, im Jahr 2012 wurde offiziell der Grundstein für das Bauvorhaben am Dom-Römer-Areal gelegt. 2018 wurde das neue Altstadtviertel feierlich eröffnet. Die geschätzten Gesamtkosten betrugen rund 200 Mio. Euro.


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