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Gerhard-Marcks-Haus - Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei

Das Gerhard-Marcks-Haus in Bremen ist das Museum für moderne und zeitgenössische Bildhauerei. Es zählt zu den national und international anerkannten Bildhauermuseen. Den Grundstein dafür legte im Jahr 1969 einer der wichtigsten europäischen Bildhauer des 20. Jahrhunderts: Gerhard Marcks (1889 - 1981). Die Stiftung bewahrt sein Lebenswerk.

Adresse / Eingang

Gerhard-Marcks-Haus
Am Wall 208
28195 Bremen
info@marcks.de

Öffnungszeiten:

Dienstag bis Sonntag 10:00-18:00 Uhr
Donnertstag 10:00-21:00 Uhr

Preise:

Erwachsene 10 Euro
Ermäßigt 5 Euro

Ausstellungen 30.September 2018 bis 13.Januar 2019

Henri Laurens-Wellentöchter

Die Herbstausstellung zeigt Henri Laurens (1885-1954), einen der großen Bildhauer des 20. Jahrhunderts, der zum Kreis der Kubisten um Georges Braque und Pablo Picasso gehörte und sich von ihnen inspirieren ließ. Später löste er sich von kubistisch-konstruktiven Formen und fand zu prallen, sich in den Raum wölbenden Volumen.
Ab 1932 tauchen vermehrt "Wellentöchter" in seinem Œuvre auf, Figuren mit fließenden Linien, und eröffnen eine Serie von Meerwesen, in der deutlich wird, mit welcher Perfektion es der Künstler verstand, Volumen, Materie und Bewegung in einem skulpturalen Ausdruck zu bündeln.
Die Ausstellung legt den Akzent auf die späten Arbeiten von Laurens und präsentiert gleichzeitig ergänzende Grafik und Buchillustrationen. Die Ausstellung in Kooperation mit der Kunsthalle Mannheim (1. März bis 16. Juni 2019) wird von der Karin und Uwe Hollweg Stiftung dankenswerterweise unterstützt und von einem zweisprachigen Katalog begleitet.

Kosmos Marcks-Mit Stift und Stichel, Bildhauergrafik. Schenkung Thomas Duttenhoefer

Fast alle Bildhauer sind gleichzeitig bedeutende Grafiker. Das Bearbeiten einer Druckplatte mit Werkzeugen und die Notwendigkeit, Linien präzise vorauszudenken, entsprechen grundsätzlich der Erstellung von Bildwerken. Die Idee des Multiplen, der Auflage, deckt sich mit den Gepflogenheiten im Bronzeguss. Der Bildhauer Thomas Duttenhoefer (geb. 1950) ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Ungewöhnlicher jedoch ist sein Interesse an der Arbeit der Kollegen und deren stete Wertschätzung, die sich in einer über viele Jahre aufgebauten Sammlung an Bildhauergrafik niedergeschlagen haben. Rund 120 Blätter, darunter Ernst Barlach, Aristide Maillol, Reg Butler oder Germaine Richier, gehen nun als Schenkung an die Gerhard-Marcks-Stiftung.

Pavillon: Noriko Yamamoto - Unsichtbare Sichtbarkeiten

Noriko Yamamoto (geb. 1969) beschäftigt sich in ihrer Kunst mit der Frage nach den Grenzen der Sichtbarkeit und deren Auswirkungen auf das Verständnis der Welt. In ihren Installationen, Objekten und Zeichnungen entwickelt sie Paradoxien, wie beispielsweise etwas zu zeigen, ohne es erkennen zu lassen. Auf den ersten Blick scheinen ihre Werke sehr minimalistisch, aber in der Verwendung von einfachen Formen und in der Klarheit des Materials verbergen sich verschiedene Geheimnisse, um die Einbildungskraft der Betrachter in Gang zu bringen und deren Vorstellungskraft zu beflügeln.


Diesen Flyer erhalten Sie im MPM Prospektständer in der Hotelhalle oder wenden Sie sich an Ihre Hotelrezeption.

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