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Staatliche Museen Berlin: Museumsinsel

Die Museumsinsel im Zentrum Berlins ist ein einzigartiges Bauensemble und ein Publikumsmagnet für Besucher aus aller Welt. Seit 1999 gehört sie zum UNESCO-Welterbe. Die Museen wurden von bedeutenden Architekten wie Karl Friedrich Schinkel und Friedrich August Stüler erbaut und beherbergen heute herausragende Sammlungen zur Kunst- und Kulturgeschichte Europas und der Mittelmeerregion.

Zu den Häusern der Museumsinsel zählen das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum, das derzeit umfassend saniert wird. Ergänzt wird das Angebot durch das Pergamonmuseum – Das Panorama.

Ab 2025 feiert die Museumsinsel über mehrere Jahre hinweg ihr 200-jähriges Jubiläum.

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Überblick der Museen

Altes Museum

Das Alte Museum ist Teil der weltberühmten Museumsinsel im Zentrum Berlins und gehört zum UNESCO-Welterbe sowie zu den Staatlichen Museen zu Berlin. Es liegt zwischen dem Berliner Dom, dem wiederaufgebauten Berliner Schloss und dem Zeughaus.

Das Gebäude wurde in den 1820er Jahren nach Plänen des Architekten Karl Friedrich Schinkel errichtet und zählt zu den bedeutendsten Bauwerken des Klassizismus. Besonders beeindruckend sind die monumentale Freitreppe und die Rotunde, die nach dem Vorbild des Pantheons in Rom gestaltet wurde und von einer Galerie mit korinthischen Säulen umgeben ist.

Im Alten Museum befindet sich die Antikensammlung sowie ein Teil des Münzkabinetts. Die Ausstellung umfasst bedeutende Werke der griechischen, römischen, etruskischen und zyprischen Antike, darunter Skulpturen, Vasen und Bronzen.

Neues Museum

Das Neue Museum ist eines der meistbesuchten Museen der Staatlichen Museen zu Berlin. Es befindet sich auf der Museumsinsel und gehört damit zum UNESCO-Welterbe. Das Gebäude wurde im 19. Jahrhundert im Stil des Klassizismus und der Neorenaissance im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. errichtet.

Das Museum beherbergt das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung, das Museum für Vor- und Frühgeschichte sowie Teile der Antikensammlung. Die Ausstellung umfasst tausende bedeutende Exponate aus der ägyptischen Hochkultur und der antiken Welt.

Zu den bekanntesten Highlights zählen die Büste der Nofretete, der sogenannte Grüne Kopf, der Berliner Goldhut aus der Bronzezeit sowie kostbare Silbergefäße aus dem Schatz des Priamos.

Bode-Museum

Das neobarocke Bode-Museum erhebt sich an der Spitze der Museumsinsel und wirkt mit seiner Lage an der Spree wie ein Wasserschloss.

Das Museum präsentiert byzantinische Kunstwerke vom 3. bis zum 15. Jahrhundert sowie Skulpturen vom frühen Mittelalter bis zum 18. Jahrhundert aus der Skulpturensammlung. Darüber hinaus zeigt das Münzkabinett eine bedeutende Auswahl historischer Münzen und Medaillen.

Ergänzt wird die Ausstellung durch ausgewählte Gemälde, die im Zusammenhang mit den Skulpturen präsentiert werden.

Alte Nationalgalerie

Die Alte Nationalgalerie zählt zu den bedeutendsten Sammlungen der Kunst des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Sie umfasst Werke vom Klassizismus und der Romantik bis hin zum Impressionismus und den Sezessionen und spiegelt die künstlerische Entwicklung zwischen der Französischen Revolution und dem Ersten Weltkrieg wider.

Besonders beeindruckend ist das Zusammenspiel von Architektur und Sammlung: Das Museumsgebäude selbst erinnert an einen antiken Tempel und bildet einen stimmungsvollen Rahmen für die ausgestellten Werke.

Der Rundgang durch das Haus bietet einen umfassenden Einblick in die Kunst dieser Epoche.

Pergamonmuseum - Das Panorama

Das Pergamonmuseum – Das Panorama ist ein temporäres Ausstellungsgebäude in unmittelbarer Nähe zum Pergamonmuseum und bietet eine spektakuläre, multimediale Inszenierung der antiken Metropole Pergamon.

Neben rund 80 originalen Skulpturen, darunter große Teile des Telephos-Frieses des Pergamonaltars, erwartet die Besucher ein beeindruckendes, rund 30 Meter hohes 360°-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi.

Dieses zeigt den Pergamonaltar sowie das lebendige Stadtgeschehen im Jahr 129 n. Chr. und ermöglicht einen einzigartigen Einblick in das antike Leben.

Petri Berlin

Unter dem Motto „Entdecke die Archäologie“ bietet das PETRI Berlin spannende Einblicke in die Welt der archäologischen Forschung.

Besucher verfolgen auf ihrem Rundgang den Weg eines Fundes von der Ausgrabung bis zur Ausstellung und entdecken die unterirdische Geschichte Berlins mithilfe interaktiver Elemente wie tastbarer Modelle sowie Audio- und Videobeiträge.

Gezeigt werden außerdem archäologische Funde aus dem gesamten Berliner Stadtgebiet. Im Obergeschoss ermöglichen Glasflächen Einblicke in die Arbeitsbereiche des Landesdenkmalamts und des Museums für Vor- und Frühgeschichte.


Mehr Informationen und weitere Flyer erhalten Sie im MPM Prospektständer in der Hotelhalle oder wenden Sie sich an Ihre Hotelrezeption.

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